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Offenbarung 21,2

 

 Das Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu. Passend dazu hat sich der lange Sommer verabschiedet. Es stehen an: Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag und schließlich der Ewigkeitssonntag. Alles denkwürdige Tage, Tage des Nachdenkens, des Überdenkens, des Gedenkens. Alles irgendwie rückwärtsgewandt. Da hinein kommt als Monatspruch eine Vision aus der Johannesoffenbarung, sie schaut nach vorn, eine Vision eben.

 

Nach Jerusalem, dem Sehnsuchtsort. Jerusalem, das neue Jerusalem, das himmlische Jerusalem: Gott schickt es zur Erde, zu uns. Den Ort, der mit Zinnen und Toren bewehrt ist, in dem uns also nichts Schlimmes geschehen kann, in dem wir gesichert sind. Jerusalem, die heilige Stadt ist Gottes Stadt, kommt sie zu uns, kommt auch Gott zu uns, es wird die Hütte Gottes bei den Menschen. Es ist aber nicht nur einfach eine Hütte zum überleben, sie besteht aus Gold und Edelsteinen. Es ist Luxus pur, geschmückt wie eine Braut, das gibt es gewöhnlich nur einmal im Leben. Hier kommt Gottes ganze Herrlichkeit. Der Seher Johannes bereitet uns auf das Ende vor: bei und mit Gott. Johannes beschreibt es einen Vers weiter so: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein“. Und weiter: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“.

 

Bei Gott bekommt der Mensch alles,was er braucht und noch Luxus dazu - alles umsonst.

 

Mit diesen Aussichten müßten wir jeden Tag ein Fest feiern aus Vorfreude, auch im November.

 

Den DenkAnstoss für den Monat November 2018 schrieb

Ingeborg Schubbe von der

Sebständig-Evangelisch-Lutherischen Kirche

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